Filterkaffee

Filterkaffee – Typisch deutsch

Der Filterkaffee ist eine typisch deutsche Erfindung. Revolutionär war einst die Erfindung von Melitta Benz. 1908 erfand die ambitionierte Hausfrau den Kaffeefilter und daraus entstand das Imperium von Melitta Kaffee, welches heute internationale Erfolge feiert und vom Markt nicht mehr wegzudenken ist. Deutschland war somit die Wiege des Filterkaffees und bis heute ist in Deutschland der Filterkaffee noch sehr weit verbreitet. Doch auch in den USA wird gerne zum Filterkaffee gegriffen, während in Ländern wie Italien dem Filterkaffee keinerlei Beachtung geschenkt wird.

Seit 1908 hat sich einiges getan und kaum mehr ein Kaffeegenießer gießt seinen Filterkaffee via Hand auf, sondern moderne Kaffeemaschinen haben schon sehr früh den Weg in deutsche Küchen gefunden und so wurde von Melitta schon sehr früh die erste elektronische Kaffeemaschine auf den Markt gebracht und heute sind die Maschinen mit zahlreichen Extras ausgestattet und modisch im Design. Auch wenn die Kaffeevollautomaten auch in privaten Haushalten immer häufiger zu finden sind, so möchten doch viele auf ihren herkömmlichen Filterkaffee nicht verzichten und so ist die Nachfrage ungebrochen hoch in Deutschland. Der große Vorteil von Filterkaffee ist, dass nicht jede Tasse einzeln aufgebrüht werden muss, sondern einfach per Knopfdruck eine Kanne mit Kaffee gefüllt werden kann. Herkömmliche Haushaltsmaschinen erstellen so innerhalb kürzester Zeit eine Kanne mit zehn kleinen Tassen. Doch es gibt auch Maschinen für den Bürobedarf und den Gastrobedarf, sodass auch größere Mengen Kaffee mühelos mit einem Brühvorgang hergestellt werden können. Wie auch bei anderen Zubereitungsarten, kommt es auch beim Filterkaffee auf eine gute Kaffeequalität an und auf die passende Röstung und Mahlung, denn bei Veränderungen einer Komponente ist der Geschmack des Kaffees sofort ein anderer.